Freiwillige Feuerwehr Spitz

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Donauhochwasser im Jänner 2011

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Starke Regenfälle und gleichzeitige Schneeschmelze haben die Pegel der Flüsse in Westösterreich und Bayern stark ansteigen lassen.  In den Abendstunden des 13. 1. wurde der Warnpegel überschritten und die Feuerwehr Spitz in Alarmbereitschaft versetzt.

 

Bei einer Besprechung noch am gleichen Abend wurde vom Kommandanten Thomas Murth für die Nacht eine Bereitschaft eingerichtet, die mit regelmäßigen Kontrollfahrten die Lage beobachten sollte.

 

Die  Nacht verlief trotz steigender Pegel ohne besondere Vorkommnisse. Um 06.00 Uhr wurde von der BH Krems der Hochwasser-Alarm ausgelöst. Bei der morgendlichen Besprechung wurden die Arbeiten für den 14. 1. eingeteilt, wobei ein Hauptaugenmerk auf die Sicherung gelegt wurde. Die mit dem Bau des Hochwasserschutzes beauftragten Firmen sicherten die Baustelle und die Durchgänge zur Donau wurden verschlossen.

 

In den frühen Nachmittagsstunden waren weitere Sicherungsaufgaben zu erledigen. Tiefer liegende Gebäudeteile wurden geräumt. Im Freibad wurden ebenfalls alle Sicherungsaufgaben erledigt. Ein weiters Ansteigen der Donau erforderte mehr Mannschaft und es wurden die Mitglieder der FF Spitz mittels SMS ins Feuerwehrhaus einberufen. Ebenso musste eine große Anzahl an Sandsäcken befüllt werden, wobei der Hochwasser-Schutzverein ebenfalls mit half.

 

Gegen 15,30 Uhr wurde vorerst eine Flygt-Pumpe (Großpumpe mit einer stündlichen Fördermenge von 200m2 ) in Betrieb genommen um aufsteigendes Wasser abzupumpen. Da die Donau weiter anstieg, wurde eine weitere Flygt-Pumpe von der FF Senftenberg angefordert und ebenfalls im Hinterhaus eingesetzt. Die B3 wurde um 17:00 Uhr gesperrt. Leider gab es eine große Anzahl an Autofahrern die noch bis in die Nachstunden immer wieder Wege fanden um die Bundesstraße doch zu benutzen und die Arbeit der Feuerwehr sicherlich nicht erleichterten.

 

Während der ganzen Nacht wurden im Hinterhaus die Pumparbeiten fortgesetzt. Die Pegel der Donau sanken nur leicht.

Bei Kontrollfahrten der Bereitschaft wurden die Einsatzpunkte laufend überprüft und keine besonderen Vorkommnisse festgestellt.
Nachdem am Vormittag des 15.1 das Wasser soweit zurückgegangen war, dass die Öffnung des Dammverschlusses auf der B3 Richtung Schwallenbach geöffnet werden konnte, wurden die Betonelemente entfernt und alles für die Reinigung der Straße vorbereitet. Die Großpumpe wurde von der B3 entfernt, dass kein Hindernis für den Verkehr mehr besteht.
Danach wurde umgehend mit der Reinigung der Straße durch die Straßenverwaltung begonnen.

Im Bereich Donaulände und Teichbach ging das Wasser nun soweit zurück, das mit ersten Reinigungsarbeiten begonnen werden konnte.

In den späten Nachmittagsstunden konnten die Arbeiten an der Donaulände abgeschlossen werden und einem vergnüglichen Feuerwehrball stand nichts mehr im Wege.

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